Therapeutisches Yoga – einfach erklärt
Therapeutisches Yoga ist eine sehr sanfte, individuell angepasste Form des Yoga, die Menschen unterstützt, Körper, Atem und Geist zu beruhigen, Spannungen zu lösen und das eigene Wohlbefinden zu verbessern.
Es geht nicht um sportliche Leistung oder komplizierte Übungen.
Im Mittelpunkt stehen Achtsamkeit, Atmung und sanfte Bewegungen, die genau auf die Person zugeschnitten werden.
Die Grundidee lautet:
Wenn Körper und Atem zur Ruhe kommen, kann auch der Geist heilen, entspannen und Kraft tanken.
Ziele des therapeutischen Yoga
Die wichtigsten Ziele sind:
- Körper entspannen und entlasten
- Stress abbauen
- Atem vertiefen und beruhigen
- Beweglichkeit sanft verbessern
- Körperbewusstsein stärken
- innere Ruhe fördern
- einen stabilen Umgang mit Belastungen entwickeln
- Selbstfürsorge und Achtsamkeit stärken
Inhalte – womit Menschen zum therapeutischen Yoga kommen
Typische Themen sind:
- innere Unruhe, Stress, Überforderung
- Anspannung im Rücken-, Nacken- oder Schulterbereich
- Schlafprobleme
- Erholungsbedarf nach Belastungsphasen
- das Bedürfnis nach Ruhe und Erdung
- Wunsch nach sanfter Bewegung statt Anstrengung
- begleitende Unterstützung bei emotionalen Themen
Es geht darum, Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Wie läuft eine therapeutische Yoga-Sitzung ab?
1. Kurzes Gespräch
Wie geht es dir heute? Was brauchst du?
2. Atemarbeit
Pranayama – angepasst und sanft:
- ruhige Atemführung
- Atembeobachtung
- einfache Atemtechniken zur Entspannung
3. Sanfte Bewegungen
Langsame, geführte Übungen, z.B.:
- leichte Dehnungen
- mobilisierende Bewegungen
- achtsames Heben, Strecken, Drehen
4. Entspannung und Achtsamkeit
Oft in Rückenlage oder Sitz:
- Körperreise
- kurze Meditation
- tiefe Ruhephase
5. Abschluss
Körper und Atem nachspüren, kurze Reflexion.
Methoden im therapeutischen Yoga
- Sanfte Körperübungen (Asanas – individuell angepasst)
- Atemtechniken (zur Beruhigung und Vertiefung)
- Achtsamkeitstraining
- Entspannungsverfahren (z. B. Bodyscan)
- Meditation (einfach und alltagstauglich)
- Bewegung im Einklang mit dem Atem
Die Arbeit ist langsam, ruhig und absolut anpassbar.
Was macht therapeutisches Yoga besonders?
- Es ist nicht sportlich, sondern achtsam und fein.
- Die Übungen werden für jede Person individuell gestaltet.
- Es ist ganzheitlich: Körper, Atem und Geist gehören zusammen.
- Es fördert Regeneration statt Leistung.
- Es eignet sich auch für Menschen mit wenig oder keiner Yoga-Erfahrung.
Viele Menschen beschreiben danach ein Gefühl von:
- leichter im Körper
- ruhiger im Kopf
- wieder bei mir angekommen
Für wen eignet sich therapeutisches Yoga besonders?
Für Menschen, die…
- Stress und innere Anspannung reduzieren möchten
- körperliche oder emotionale Belastungssituationen begleiten wollen
- schonende Bewegung brauchen
- Ruhe suchen
- sensibel auf intensive Methoden reagieren
- Atem, Körper und Geist wieder verbinden möchten
Auch Menschen, die sich nach einer belastenden Phase stabilisieren oder sanft stärken möchten, profitieren oft davon.
