Craniosacrale Körperarbeit – einfach erklärt
Craniosacrale Körperarbeit ist eine sanfte, körperorientierte Methode, bei der mit sehr leichten Berührungen gearbeitet wird – meist am Kopf, Nacken, Rücken, Becken und manchmal an Füßen oder Armen.
Der Begriff „craniosacral“ bezieht sich auf:
- Cranium = Schädel
- Sacrum = Kreuzbein
Die Idee:
Wenn der Körper zur Ruhe kommt und Spannungen loslässt, kann er besser entspannen, regenerieren und ins Gleichgewicht kommen.
Es geht nicht um Massage, nicht um Chiropraktik – sondern um sehr feine, beruhigende Impulse.
Ziele der craniosacralen Körperarbeit
Die wichtigsten Ziele sind:
- tiefe Entspannung ermöglichen
- Wahrnehmung für den Körper verbessern
- innere Spannungen lösen
- das Nervensystem beruhigen
- Stressabbau unterstützen
- Beweglichkeit und Leichtigkeit fördern
Viele Menschen nutzen sie, um zur Ruhe zu kommen, sich zu erden oder den eigenen Körper bewusster zu spüren.
Inhalte und typische Themen
Typische Themen, mit denen Menschen zur craniosacralen Arbeit kommen:
- innere Unruhe, Anspannung
- Stress, Erschöpfung
- Verspannungen im Kopf-, Nacken- oder Rückenbereich
- Schlafschwierigkeiten
- emotionale Belastungen
- Erholungsbedarf
- das Bedürfnis nach tiefer Ruhe
Wichtig: Dies sind keine medizinischen Diagnosen – Menschen nutzen diese Methode begleitend, um sich wohler zu fühlen.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Eine Sitzung ist meist ruhig und langsam.
1. Ankommen
Kurzes Gespräch:
„Wie geht es dir heute? Was brauchst du?“
2. Liegen in bequemer Position
Die Person liegt angezogen auf einer Liege, gut gestützt und warm.
3. Sanfte Berührungen
Der Praktizierende legt die Hände an bestimmte Bereiche:
- Schädel
- Nacken
- Rücken
- Becken
- Füße
Die Berührungen sind sehr leicht, meist nur ein leichtes Auflegen der Hände.
4. Wahrnehmung und Entspannung
Viele Menschen berichten:
- Wärme
- Schwere
- Leichtigkeit
- ruhiger Atem
- tiefe Entspannung
5. Abschluss
Kurzes Nachspüren und eventuell ein Austausch über das Erlebte.
Methoden und Elemente der craniosacralen Arbeit
- feines Lauschen mit den Händen (Spannungen, Wärme, Bewegung)
- leichte Impulse geben
- Rhythmen und Bewegungsmuster des Körpers erspüren
- Becken- und Wirbelsäulenentspannung
- Arbeit entlang des Nervensystems
- Achtsamkeit und Atmung
- Resourcing (innere Stabilität aufbauen)
Die Arbeit ist ruhig, langsam und oft meditativ.
Was macht craniosacrale Körperarbeit besonders?
- Sie ist besonders sanft
- Sie arbeitet mit Entspannung statt Druck
- Sie unterstützt das Körperbewusstsein
- Sie ist nicht invasiv, ohne Kraft oder Manipulation
- Sie eignet sich gut für Menschen, die Ruhe suchen
Viele beschreiben nach einer Sitzung ein Gefühl von:
- leichter im Körper
- klarer im Kopf
- mehr bei mir
- endlich entspannt
Für wen eignet sich craniosacrale Körperarbeit besonders?
Für Menschen, die…
- viel Stress haben
- schwer abschalten können
- sich nach Ruhe und innerem Gleichgewicht sehnen
- sehr sensibel auf kräftige Methoden reagieren
- ihr Körperbewusstsein stärken möchten
- Innere Spannung loslassen wollen
Auch für Menschen, die nervlich oder emotional ausgelaugt sind, wirkt die Methode oft wohltuend.
